Notstromaggregate

Notstromaggregat

Das Notstromaggregat gewährleistet die Versorgung mit Elektrizität ohne Hinzuziehung eines öffentlichen Stromnetzes. Dienlich sein können sie bei einem totalen Stromausfall, bei Störungen oder in Umgebungen, in denen das öffentliche Stromnetz nicht erreichbar ist.

Ein Notstromausfall

Diese Situation bezeichnet die Aufrechterhaltung der Versorgung mit Elektrizität bei einem totalen Stromausfall. Hier kommen Notstromaggregate zum Einsatz. Sie können manuell oder automatisch betrieben werden. Ein automatischer Start sowie die automatische Umschaltung auf den entsprechenden Verbraucher sind allerdings für alle Aggregate unumgänglich, bei der der Einsatz des Notstromaggregates per Gesetz geregelt ist.

Wie unterscheiden sie sich vom Stromerzeuger und wie werden sie eingesetzt?

In Leistung und Größe unterscheiden sich diese Geräte merklich. Erhältlich sind sie in tragbarer Form, die beispielsweise kleine und mittlere elektrische Geräte betreiben können. Aber auch sehr große und fixierte Stromaggregate mit extrem hoher Leistungsfähigkeit können eine Vielzahl an Verbrauchern mit Strom versorgen. Eine permanente Stromversorgung mittels eines Notstromaggregates wird gewährleistet. Der Strom wird dabei nicht an das öffentliche Stromnetz weitergegeben. Sollte auch die Versorgung des öffentlichen Netzes erfolgen, so darf kein Rückfluss erfolgen. Nach einem etwaigen Stromausfall kann das Gerät ausgeschaltet werden. Hier kann auch automatisch eine Synchronisation über eine USV erfolgen. Die VDE schreibt hier spezielle Richtlinien vor. Eine USV ist insbesondere dann erforderlich, sofern ein Stromausfall Schaden verursachen würde. Nur wenige Minuten können hier durchaus entscheidend sein, denn das Notstromaggregat kann unter Umständen erst nach einiger Zeit sicher und permanent für die Versorgung mit Elektrizität sorgen. Wichtig ist dies vor allem für Kliniken, empfindliche technische Steuerungen, Netzwerke und Rechenzentren. Für kleine Geräte ist oftmals ein Ottomotor für den Antrieb zuständig. Große Geräte verfügen über Dieselmotoren. Ein Seilzug startet die Notstromaggregate mit einem elektrischen Anlasser oder mit Druckluft. Der elektrische Anlasser benötigt allerdings eine Batterie. Auch ein vollautomatischer Start ist möglich. Dieser sorgt beispielsweise in Kernkraftwerken für absolute Sicherheit in Bezug auf die Versorgung mit Strom. Die Generatoren können synchron sowie asynchron arbeiten.

Die Sicherheit im Betrieb

Für die Betriebssicherheit ist es zwingend erforderlich, dass eine entsprechende Erdung vorhanden ist, um Unfälle mit Strom zu vermeiden. Es sollten spezielle Schutzvorrichtungen vorhanden sein wie beispielsweise entsprechende Sicherungen, Schutzschalter und Isolationswächter. Diese müssen zwischen dem Gerät und dem Verbraucher geschaltet sein. Ein Aggregat muss unter anderem auch über sogenannte Netzabfallrelais verfügen. Diese schließen die Geräte an das Hausnetz an. Eine öffentliche Versorgung mit Strom leisten sie nicht. Die Energieversorger informieren hier ausführlich über alle Vorschriften und Bestimmungen.