Kaufberatung

Was beim Kauf eines Stromerzeugers zu beachten ist

Einen eigenen Generator zu haben, der im Notfall eine flexible Stromversorgung ermöglicht, ist immer eine gute Idee. Anschläge können das Stromnetz moderner Nationen sehr schnell außer Gefecht setzen und wir alle wissen, wie sehr wir auf Elektrizität angewiesen sind. Aber nicht nur für Notfälle ist ein Stromerzeuger nützlich. Zahllose Gelegenheiten im Garten, beim Campen oder generell bei Outdoor-Aktivitäten legen die Anschaffung eines kleinen Generators nahe. Über die Einsatzmöglichkeiten im einzelnen finden Sie weitere Informationen in unseren gesonderten Artikeln zum Thema; in diesem Beitrag befassen wir uns mit einigen generellen Fragen, die vor dem Kauf zu beachten sind.

Welchen Stromerzeuger kaufen?

Es ist kein Problem, Angebote für alle Arten von Stromerzeugern zu finden. Das Problem ist schon eher, das richtige Gerät für den eigenen Bedarf zu ermitteln. Kurz zur Technik: Ein Stromerzeuger besteht in der Regel aus einem Verbrennungsmotor und einem Generator, ähnlich dem, den man auch im Auto als Lichtmaschine kennt. Je nach Bedarf gibt es die transportablen Stromquellen für den Privatmann als leicht transportable Ausführung mit einer oder mehreren handelsüblichen 220V-Steckdosen. Im Garten oder als Notfalloption im Haushalt wird man in der Regel einen kleinen Stromerzeuger kaufen, der die entsprechende Ausgangsleistung hat, die man benötigt. Die Wattzahl, die maximal an den Stromgenerator angeschlossen werden kann, sollte nicht überschritten werden, da sonst die Sicherung anspricht. Hier macht es Sinn, sich vorher zu überlegen, welche Geräte man mit dem Stromerzeuger betreiben möchte. Wer einen Stromerzeuger kaufen will, sollte diesen also nicht zu klein dimensionieren, denn man kann nicht unbegrenzt Verteilersteckdosen anschließen, ohne den Generator zu überlasten. Wichtig ist außerdem eine einfache und sichere Handhabung sowie leichte Transportmöglichkeiten und einfache Wartung. Außerdem verfügen manche Geräte über Anzeigen zum Füllstand des Kraftstofftanks sowie der elektrischen Leistungsabgabe. Diese sind nicht unbedingt notwendig, machen den Betrieb jedoch bequemer planbar.

Die Sicherheit steht an erster Stelle

Ein Notstromaggregat muss natürlich sicher funktionieren. Deswegen gibt es einige gesetzliche Standards, die von allen Geräten auf dem Markt erfüllt werden müssen. Besser sind jedoch die höherwertigen Gerätestandards der Industrie, die von vielen Herstellern als selbstverständlich angesehen werden. TÜV- und GS-Zeichen sind Garanten für eine sichere Bedienung und sind nicht selten auch Hinweis auf eine gute Qualität. Billige Alternativen aus Fernost, denen diese Merkmale fehlen, sollten gar nicht erst angeschafft werden. Im besten Falle versagen sie im wichtigsten Moment; im schlimmsten Falle geht von ihnen eine Betriebsgefahr aus (z.B. durch schlecht isolierte Gehäuse, an denen man einen Stromschlag bekommt). Bei einem Verbrennungsmotor ist grundsätzlich die Brandgefahr zu beachten ? der Stromerzeuger sollte also stets auf festem, nicht brennbaren Untergrund kippsicher stehen, denn trotz auslaufsicherer Tanks muss immer mit einem Auslaufen des Kraftstoffs gerechnet werden. Dies betrifft auch den Befüllvorgang, weswegen auch die leichte und saubere Befüllbarkeit einen wichtigen Qualitätsaspekt darstellt. Außerdem ist der Betrieb in geschlossenen Räumen wegen der Abgase nicht gestattet.

Welche Wartung ist notwendig?

Wie jeder Verbrennungsmotor kann auch ein Stromerzeuger natürlich nicht ohne Wartung langfristig funktionieren. Die Hersteller geben in der Regel einen Wartungsplan nach Betriebsstunden vor, den man nach Möglichkeit einhalten sollte. Dieser umfasst normalerweise einen Zündkerzenwechsel, Filterwechsel, evtl. die Prüfung des Ölstandes und andere Arbeitsschritte, die für das einwandfreie Funktionieren wichtig sind. Ob man diese Arbeiten selbst erledigen kann, ist je nach Hersteller unterschiedlich. Wer sich die Wartung grundsätzlich nicht selbst zutraut, sollte ohnehin den Fachhändler aufsuchen. Alle anderen sollten darauf achten, dass die Komponenten auch für den Laien leicht zugänglich sind. Am häufigsten machen Stromerzeuger dann Probleme, wenn Wartungen vernachlässigt wurden. Dies äußert sich meistens darin, dass der Motor gar nicht erst anspringt. Springt er wegen eines ernsteren Defekts (Motorschaden) nicht an, werden entsprechende Reparaturen fällig. Störungen an der Elektrik sollte der Laie grundsätzlich nicht selbst beheben, denn hier besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen Stromschlags. Ausnahme: Bei Überlastung (z.B. durch zu viele elektrische Verbraucher) springt eine Sicherung heraus, die aber normalerweise einfach wieder aktiviert werden kann.